Ford geht im Bereich Leichtbau Allianz mit Dow Chemical ein

von Kowalski | am 13 Apr 2012

Ford arbeitet auf Hochtouren daran, zukünftige Fahrzeuge der Flotte deutlich leichter auf die Räder zu stellen und dabei die Sicherheit im Karosseriebereich noch zu verbessern. Interessierte wissen wovon wir hier schreiben – Carbon. Dieser außergewöhnliche Werkstoff ist bisher allerdings nicht wirtschaftlich einzusetzen. Die Herstellung ist aufwändig und damit teuer. Ford ging daher aktuell eine Allianz mit der Firma Dow Chemical ein, die auf diesem Gebiet ein außergewöhnliches Knowhow besitzt. So wird nun die Dow Automotiv Systems zusammen mit Ford daran arbeiten, den Werkstoff Carbon in Volumen-Autos verstärkt einzusetzen um somit auch den Preis insgesamt zu senken. Die Vorteile liegen auf der Hand. Durch Gewichtsreduktion läßt sich effektiv Treibstoff sparen. So arbeitet Ford verstärkt nicht nur im Bereich verbrauchsoptimierter Aerodynamik und der Weiterentwicklung der erfolgreichen EcoBoost-Motorenbaureihe sondern nun auch im Bereich hochstabiler und leichter Werkstoffe. Die Zusammenarbeit mit Dow Chemical ist hier sicher ein wichtiger Schritt den Flottenverbrauch signifikant zu senken.

Der Mustang auf unseren Bildern ist bereits mit Carbon-Karosserieteilen ausgestattet. Der Preis für dieses Modell lag jedoch noch bei ca. 135.000 $.


Themen: Allgemein

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