Powerplans bis 2019

von Kowalski | am 5 Jul 2016

Wer dachte Ford würde im Motorsport nur mal eben vorbeischauen um dann nach einem Sieg wieder weiterhin das Volk zu motorisieren, liegt neben der Strecke. Nicht nur der Sieg in Le Mans und das letzte Wochenende mit Keselowski, (1), Bayne (3), Logano (4) und Stenhouse Jr. (5) sowie die Plätze 4 und 6 mit dem Mustang GT 350 R in Watkins Glen, plus einen zweiten Platz in der World Rallycross, auf dem erst zum 6ten mal eingesetzten Focus RS RX lassen schwer auf Dauerhaftigkeit hoffen. Nein, der Ford GT donnert in die Verlängerung.

Konkrete Ansagen den Ford GT mindestens bis 2019 im Rennen zu lassen wurden stolz verkündet als das 6-Stunden-Rennen in Watkins Glen mit den Plätzen eins und zwei beendet wurde. „Den Flow lassen wir nun laufen. Jeder soll realisieren, dass die Ford Motor Company weltweit für Spannung im Motorsportbereich sorgen wird. Wir verkaufen weltweit und wir rennen weltweit über alle wichtigen Rennstrecken. Es gibt für uns keinen besseren Weg als auf internationalen Parkett von der Performance unserer Sportwagenbaureihen zu überzeugen“ sagte Raj Nair, Vizepräsident und Technischer Direktor der FoMoKo. Daneben bemerkte Dave Pericak, Direktor von Ford-Performance, dass alle technischen Neuerungen selbstverständlich auf kurz oder lang in die Serie mit einfließen. Wirtschaftliche Hochleistungsmotoren sowie ultraleichte, hochfeste Bauteile sind damit beispielsweise gemeint.

Das solche Prozesse nicht besonders lange dauern, können wir uns bereits im geplanten Focus RS 500 ansehen. Der Focus RS 500 plustert die 350 EcoBoost-PS des RS aller Wahrscheinlichkeit um 40 bis 50 PS auf und will durch die Verwendung von Karbonbauteilen deutlich leichter werden als der ohnehin schon sehr sportliche RS.

Das Ford bei allen Rekorden dabei auch in den unteren Schubladen eine sehr gute Arbeit abliefert beweist der 1-Liter, 3-Zylinder EcoBoost, der nun zum 5ten mal in Folge in seiner Klasse zum „Engine of the year“ gekrönt ­wurde.

Die Pläne von Ford im globalen Motorsport zu bleiben lassen jedenfalls bei den Mitbewerbern schwer aufhorchen. In Weissach beispielsweise trifft man in letzter Zeit häufig sehr spät in der Nacht auf diverse Pizzaboten. Es wird gemunkelt, die bedauernswerten Ingenieure in den Entwicklungsabteilungen haben Ausgangsverbot.


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