Ford GT Präsentation in Köln (Bilder)

von Kowalski | am 19 Jul 2016

Die pure Freude über den bisher erfolgreichen Lauf des Ford GT in der aktuellen Saison, sorgt bei Ford für eine fast ungewöhnlich starke Öffentlichkeitsarbeit. So lud Ford in Köln seine Mitarbeiter, Clubs und Presse zum Ford GT Event. Hier konnten die zahlreich erschienenen Fans, die Konstrukteure, die Boxen Crew und die beiden deutschen Ford GT Fahrer, Stefan Mücke und Dirk Müller hautnah erleben.

Schon in den USA nahm die Ford Motor Company den Sieg in Le Mans zum Anlass mit den Mitarbeitern zu feiern. Bill Ford betont mit solchen Feierlichkeiten gerne das Familienunternehmen, welches nur gemeinsam, mit allen Kräften, zu solchen Leistungen fähige ist.  Dirk Müller war jedenfalls von der familiären Atmosphäre beeindruckt, die dort selbst auf der Chef-Etage herrscht. Gemeinsam saßen sie in Bill Ford’s Büro und sprachen über die phantastischen Eindrücke, die alle in Le Mans gesammelt hatten. Auf die Frage von Ralph Caba, Direktor der Öffentlichkeitsarbeit der Kölner Ford Werke, nach dem Highlight in Dearborn gab Dirk Müller an: „Ich war wirklich schwer angetan von dem Geburtsort unseres Ford GT, in den Kellern der Entwicklungsabteilung dort“.

Nach dem kurzen Interview startete dann die Vorführung eines PitStops mit Betankung und Reifenwechsel am original Ford GT mit der Startnummer 66. Obwohl die Zeitspanne der Vorführung recht kurz war – klar, hier läuft alles auf Zeit – konnte der Zuschauer mindestens für einen Moment in das echte Rennstreckengefühl abtauchen.

Später stellte sich Dirk Müller auch mir gegenüber für ein kurzes Interview zur Verfügung. Auf meine Frage wie die Vorbereitungen für das 6-Stunden-Rennen jetzt am Sonntag auf dem Nürburgring laufen gab er an, das die Abstimmung des Fahrzeugs gegenüber Le Mans deutlich unterschiedlich wäre und hier die Hauptaufgabe des Teams liege. Das Rennen auf dem Nürburgring wird sicher spannend, denn noch immer sind alle Rennen des Ford GT Premieren. Ferrari als Mitbewerber auf Augenhöhe hat hier seiner Meinung nach Vorteile gegenüber seinem Fahrzeug. Zusätzlich interessierte mich noch die Leistung des 3.5-Liter V6 EcoBoost, den Ford bisher immer mit 600 PS+ angab. Dirk Müller gab augenzwinkernd zu, dass auf optimalen Strecken durchaus mit 800 PS zu rechen sei, allerdings bringt es für kurvige Strecken nichts, die Leistungskurve nur nach oben zu scheuchen. In solchen Fällen spielt vor allem die Fahrwerksabstimmung des Superleichtbaurenners eine besondere Rolle.

Kleiner Hinweis zum Leichtbau des Ford GT. Die Flügeltüren des Ford GT sind komplett aus Karbon gefertigt und kosten rund 50.000 Euro – pro Stück.

Weitere hochaufgelöste Bilder aus Köln findet ihr hier:

https://goo.gl/photos/gHJW3z9L931aCoF38



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