Internet und das Auto von morgen

von tofast4you | am 10 Jan 2013

Das digitale Auto: Elektronikinnovationen bei Ford

Neu ist die Tendenz, bei Hard- und Software  Ansätze zu wählen, um ein Automobil im Laufe seines Lebens quasi „updaten“ zu können, also ein weiterer Schub in der Elektronikentwicklung, wie das Beispiel Ford zeigt.

Sensorische Flut beim Ford Fusion

Mit mehr als 145 Aktuatoren, 4716 Signalen und 74 Sensoren wie Radar, Sonar, Kameras oder Sensoren für Beschleunigung, Temperatur und Regen kann der Fusion mehr erkennen als der Fahrer selbst. Mehr als 25 GB Daten erkennen die Sonsoren  pro Stunde, welche wiederum von über 70 kleinen Rechnern verarbeitet werden. Die nächste Stufe besteht dann in der Fusion der Sensordaten und darüber hinaus der Nutzung von Daten aus der „Cloud“ – also Daten von zentralen Servern, die per Internet dem Auto zur Verfügung gestellt werden.

Ford erforscht zudem zusammen mit der RWTH Aachen biometrische Sensoren, etwa in den Sitzen, um den „Stresslevel“ des Fahrers zu erkennen. Das könnte für alle Autofahrer  von Nutzen sein, insbesondere, wenn sich dadurch Unfälle vermeiden lassen. Für eine andere Art von Vorhersage nutzt Ford in einem Forschungsprojekt die Google Prediction API: Dabei wird das Fahrerverhalten – sofern es sich in Form von Daten erfassen lässt – auf Servern in der Cloud aufgezeichnet, sodass dort eine Art Verhaltenshistorie entsteht. Diese wiederum lässt sich nutzen, um die Wünsche des Fahrers vorauszusagen.

Also das Auto der Zukunft, das die Wünsche der Fahrer vorhersieht, beängstigend irgendwie?


Themen: Allgemein

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