Mein Weg zum Oldtimer- Teil 1

von tofast4you | am 27 Feb 2014

http://images.hemmings.com/wp-content/uploads//2014/01/1966PlymouthFuryIII_01_1100-700x404.jpg

Es war einmal…, so fängt ja regelmäßig ein Märchen an. Nur von einem solchen will ich nicht berichten, sondern von dem Versuch, einen US- Oldtimer zu erwerben.

Vorab sei gesagt, dass hierfür viel Zeit aufgewendet werden muss, mal die finanzielle Komponenten außen vor gelassen.


An erster Stelle steht dann die Frage, was soll es denn werden? Chrysler, Ford, Chevy und Co lassen grüßen.


Im Internet gibt es eine große Auswahl, vor allem in den Niederlanden finden sich attraktive Angebote, da die dortigen gesetzlichen Regelungen kürzlich sich verändert haben, ein Oldtimer ist dort nur noch dann gegeben, wenn dieser mindestens 40 Jahre alt ist. Ansonsten sind für die „jüngeren Fahrzeuge“ die normalen Beiträge für Versicherung und Steuern zu berappen, bei 6 oder gar 7 Liter Maschinen gehen da insgesamt mehrere tausend Euro pro Jahr bei drauf, so dass ein deutlicher Anstieg der zu verkaufenden Oldtimer verzeichnet wird. Allerdings ist zu beachten, dass die Fahrzeuge dann in Deutschland einer Vollabnahme bedürfen.


Auf meinen Weg zu einem Oldtimer wollte ich nicht einen typischen Straßenkreuzer oder gar die Fahrzeuge aus den 60 er, sondern eher eine sportliche Variante haben. Mein Budget war auch für Fahrzeuge aus dieser Preis-Klasse nicht gefüllt. So geschah es, dass ich auf einen 68 er Plymouth Fury III, 2 dor Hardtop aufmerksam wurde im Bergischen Land. Die Farbe war auch ok- schwarz. Bei den Mopar Fahrzeugen, so wurde mir berichtet  würde  die Verwendung von qualitativ schlechteren Blechen diese Fahrzeuge in Hinblick auf die Rostanfälligkeit schlechter darstehen lassen, als z.B. Fahrzeug der Marke Ford. Dazu kam die Neigung, sehr viel Unterbodenschutz aufzubringen, was auch einen erheblichen Nachteil hatte: man sah nicht, wo es anfing zu rosten und dann war es vielfach schon zu spät.

Vom ersten Eindruck her machte der Fury auf mich ein guten, die Beschreibung war ebenso gut. Insgesamt zwei Besichtigungstermine habe ich gemacht, beim zweiten hatte ich mir zusätzlich fachliche Hilfe aus einem befreundeten Club der V 8 Grenzland Flyers mitgenommen, und es kam ein vernichtendes Urteil: Erhebliche Roststellen an den Türen, im Lack und an den Fenstern, der Wagen war ganz und gar nicht im dem beschriebenen guten Zustand. Fazit: Nichts gewesen außer Spesen. Also weiter suchen…

To be continued.



Themen: Allgemein

Keine Kommentare

Du mußt eingeloggt sein um zu kommentieren.


Forum

Archiv